Taubenschwänzchen

Macroglossum stellatarum

 

Am 26.08.2022 war wieder mal ein Taubenschwänzchen bei uns im Garten, Zeit genug für ein kurzes Slow-Motion-Video (hier leider ohne passender Musik, auf Instagram konnte ich noch eine nette Untermalung darunter legen) :

Bild: Taubenschwänzchen, hummingbird haw kmoth, Kolibrifalter, Schmetterling, butterfly, papillon, Nachtfalter, Schwärmer, Nymphalidae, Nymphalinae, Lepidoptera, Lavendel, Flug
19.06.2022 : Taubenschwänzchen am Lavendel
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19.06.2022 : Taubenschwänzchen am Lavendel

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19.06.2022 : Taubenschwänzchen am Lavendel
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19.06.2022 : Taubenschwänzchen am Lavendel

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19.06.2022 : Taubenschwänzchen am Lavendel

 

Dieser Schwärmer wird im ersten Moment oft für einen Kolibri gehalten : das Taubenschwänzchen. Kein Wunder, denn dieser tagaktive Nachtfalter trinkt den Nektar der Blüten kolibri-gleich im Schwirrflug, und das mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit. Seine Flügel schlagen dabei bis zu 80 mal pro Sekunde und an den Blüten verweilt er meist nur Sekundenbruchteile, was der zweite Teil am Lavendel gut zeigt.

 

Von dem Kandidaten Fotos zu schießen ist schon eine Herausforderung ! Aber mit viel Glück gelingt auch das. Videos mit dem Handy sind aber deutlich vielversprechender bei solchen hektischen Motiven !

 

Gegen Ende August hat ein Taubenschwänzchen unseren Phlox besucht. Ich nehme an, dessen Blüten bieten mehr Nektar als Lavendel ? Denn der Falter verweilte deutlich länger an jeder Blüte als beispielsweise am Lavendel paar Wochen früher. Für ein kurzes slow-motion-Video hat´s gereicht, dann war der Schwärmer wieder von dannen geschwärmt ...

 

Das eigentliche oder ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist südlich der Alpen. Im Mittelmeerraum z.B. ist dieser Schmetterling wirklich ständig anzutreffen. Aber speziell bei warmen Sommern kommt dieser Wanderfalter auch sehr hoch in den Norden. Auch ist belegt, dass diese Art bereits z.T. auch in Deutschland überwintert, natürlich an geschützten Stellen wie z.B. Dachböden, denn Durchfrieren überlebt er nicht – im Gegensatz zum Zitronenfalter, der ja frei in der Natur irgendwo „rumhängend“ den Winter verschläft.