Bienenwolf

Philanthus triangulum


Bei den Bienenwölfen besitzt das kleinere Männchen eine charakteristische Kronenzeichnung im Gesicht. Die Weibchen sind etwas größer und auch gefühlt etwas farbkräftiger. Hierbei handelt es sich um eine Grabwespe, die sich auf Honigbienen spezialisiert hat. Die Weibchen fangen letztere z.B. von Blüten ab und transportieren diese fliegend zu ihrem Nistplatz im Boden, wo sie praktisch betäubt abgelegt werden und später dem Bienenwolfnachwuchs als Nahrung dienen. Wenn die blaue Edeldistel, Mannstreu, blüht, dann ist an deren Blüten ein reges Treiben. Zeitgleich haben wir je nach Jahr bis zu 30 Bienenwölfe auf einmal an den Blüten, die Männchen dabei allerdings im deutlichen Überschuss. Bei uns im Garten nisten sie leider nicht, dafür ist er vielleicht auch zu lehmig, sie sollen sandige Böden bevorzugen.

 

Die paar Honigbienen, die ein Bienenwolfweibchen erlegt, schadet einem Bienenvolk, das aus zig 10.000´ en Individuen besteht, in keiner Weise, auch wenn die Imker da wahrscheinlich anderer Meinung sind ?! Da der Bienenwolf allerdings an passenden Örtlichkeiten auch größere Kolonien bilden kann, sind es dann ein paar Verluste mehr, aber das ist eben Natur ...