Orientalische Mauerwespe

Sceliphron curvatum


 

 

Anfang Juli bekam ich eine recht besondere Wespe vor die Kamera. Weshalb dies eine schlechte Nachricht für alle kleine Spinnen ist, dazu später. Es handelt sich dabei um ein Neozoon, eine gebietsfremde, in diesem Fall eingeschleppte Tierart. In Jahr 1979 wurde diese Wespe das erste mal in Österreich nachgewiesen. Sie ist eigentlich in Indien und Nepal heimisch und wurde wohl versehentlich mitgebracht, sie selbst oder eben ihre Lehmnester. Seitdem breitet sie sich großzügig aus und hat nun auch Bückeburg erreicht, wenn nicht eh schon längst da war (sie war recht schüchtern beim Fototermin und hat mich nur zwei Weit-Weg-Aufnahmen machen lassen) ...

 

 

 

Ihr deutscher Name lautet Orientalische Mauerwespe oder auch Asiatische Lehmtopfwespe. An Hauswänden oder sonstigen unbedingt trockenen Standorten baut sie größere Töpfe aus Lehm, die allerdings nicht wasserfest sind. Sie zählt zu den Grabwespen und so wie viele einheimischen Arten sammelt diese für ihren Nachwuchs auch Spinnen, die sie betäubt in dieses Lehmgefäß ablegt. Wenn sie genug gesammelt hat (das können echt viele sein !), dann legt sie ein Ei darauf und kann sie an den Bau des nächsten Lehmtopfs machen.

 

 

Bild: Orientalische Mauerwespe, Sceliphron curvatum, Neozoon, Neozoen
03.07.2021 : Orientalische Mauerwespe, Sceliphron curvatum, sie töpfert an trockenen Stellen Tonnen, die sie mit Spinnen füllt, bevor sie ein Ei dazu legt ...
Bild: Orientalische Mauerwespe, Sceliphron curvatum, Neozoon, Neozoen
03.07.2021 : Orientalische Mauerwespe, Sceliphron curvatum, sie töpfert an trockenen Stellen Tonnen, die sie mit Spinnen füllt, bevor sie ein Ei dazu legt ...